Die Ursprünge des Tauchens auf Palau
In den Sechziger Jahren besuchte Jacques Ives Cousteau mit seinem berühmten Schiff, der Calypso, Palau. In seinem Schiffslogbuch vermerkte er, dass die farbenprächtigen Unterwasser-Steilwände und die Drop Offs von Palau seiner Meinung nach die Besten auf der ganzen Welt wären. Hierdurch gelangte Palau in das Interesse der bis dahin eingeschworenen Tauchergemeinschaft.
Der junge und neugierige Palauaner, Francis Toribiong, war fasziniert von der neuen Erfindung des Gerätetauchens, die Cousteau einführte und, später, von anderen Wissenschaftlern auf die Inseln gebracht wurde. Da er seine gesamte Kindheit fischend und schnorchelnd an den Riffen von Palau verbracht hatte, half Francis den Tauchwissen-schaftlern bei der Navigation und lernte selbst das Gerätetauchen. Im Jahr 1965 wurde er der erste Palauaner der die Unterwasserwunder seiner Heimat erkundete. Im Jahr 1972 brachte Francis, inzwischen ein frisch graduierter Anthropologe der Universität Californien, die ersten Tauch-Compressoren und Pressluftflaschen nach Palau. Er eröffnete Fish´n Fins, den ersten Tauchshop auf Palau.
Fish ´n Fins: die Tauchpioniere der Gewässer Palaus
Francis verwendete sein neues Tauchcenter Fish´n Fins dazu, die Riffe und die Lagunen systematisch zu erkunden. Was er entdeckte war jenseits aller Vorstellungskraft. Er war der erste, der „Blue Corner“ entdeckte und damit den berühmtesten Tauchplatz der Welt betauchte. Man stelle sich das atemberaubende Erlebnis vor, einen Platz zu entdecken der so von verschiedenstem Leben pulsiert. Tauchplätze wie Blue Corner, Peleliu Corner und Ngmelis Wall alle waren über viele Jahre hinweg untrennbar verbunden mit Francis’ Namen.
Ab den frühen und bis zur Mitte der 80´er Jahre begannen Francis Toribiong und Fish´n Fins, gemeinsam mit Klaus Lindemann, damit, die Flotte verlorener japanischer Kriegsschiffe zu finden und zu dokumentieren, die als die „Lost fleet of the Rock Islands“ gesunken am 30. und 31. März 1944 während der US Operation „Desecrate I“ bekannt ist. über eine Periode von mehreren Jahren entdeckten Klaus und Francis über 30 japanische Schiffswracks aus dem 2. Weltkrieg. Gemeinsam vervollständigten sie auch die Dokumentation der Militäroperation, die von Klaus Lindemann in seinem Buch „Desecrate I. „ ebenso wie die Aufzeichnungen über die Entdeckung der Flotte veröffentlicht wurde und durch die Klaus Lindemann als Experte für diesen Teil der Militärgeschichte berühmt wurde.
Die Entdeckungen gehen weiter
In den späten 80ern unterstützen Francis und Fish´n Fins den Wissenschaftler Bill Hammer bei der Erforschung des Jellyfish Lakes und anderer Salzwasser Seen von Palau.Im Jahr 1996 wurde Francis der Star der des für den „Academy Award“ nomierten IMAX Dokumentarfilm „The Living Sea“, der die unglaublichen Wunder der Unterwasserwelt Palaus aufzeigt.
Im August 1998 setzte sich Francis Toribiong, nach 25 Jahres des Tauchens und Entdeckens und nachdem er über diesen langen Zeitraum den Besuchern Palaus mit seiner Tauchbasis Fish´n Fins seinen außergewöhnlichen Tauchservice geboten hatte, zur Ruhe. Er gab die Tauchbasis in die allerbesten Hände, nämlich in die seiner Freunde und Tauchpartner, Tova und Navot Bornovski. Und bis heute schaut er noch regelmäßig auf einen Besuch bei Fish´n Fins vorbei.
Fish ´n Fins und die Bornovskis
Im Jahr 1998 übernahmen die Bornovskis die Tauchbasis von Francis. Sie waren bereits Tauchexperten in Palaus Gewässern durch die Zusammenarbeit mit Francis und durch ihre Tauchsafaris auf ihrem Tauchschiff, der „Ocean Hunter“. Sie übernahmen die Aufgabe, Fish´n Fins komplett zu renovieren und setzten ihre ganze Energie, Zeit und Mittel dafür ein, dass aus Fish´n Fins das moderne und zeitgemäße Tauchcenter wurde, das es heute ist. Ihren Anstrengungen ist es zu verdanken, dass sich bei Fish´n Fins jeder Taucher sofort heimisch fühlt und gleichzeitig auf modernste Sicherheitsstandards und einen excellenten Service vertrauen kann.