Geographie & Historie
Von oben gesehen,
bilden die Inseln Palaus eine exotisch grüne Kalligraphie im
endlosen Blau des Ozeans. Mehr als 450 Meilen entfernt von den
Philippinen und umschlossen von der endlosen Weite des Pazifischen
Ozeans. Palau ist eine einzigartige Oase, ein selbstregiertes,
isoliertes Archipel, entstanden durch Abgeschlossenheit und
sprühende tropische Artenvielfalt. Die genaue Lage ist
7° 30` nördliche Breite und 133° 30´
südlicher Breitengrad.
Palau ist die westlichste Inselgruppe einer Region, die als Westliche
Carolinen bezeichnet wird. Diese ist wiederum Teil einer
größeren Region, nämlich Mikronesiens. Die
Nationen des Gebietes von Mikronesien umfassen auch das US Territorium
Guam, den Commonwealth der nördlichen Marianen, die Republik
der Marshall Inseln, die Vereinigten Staaten von Mikronesien (zu denen
auch Yap gehört) und die Republik Palau.
Landkarten von Palau:
Landkarte
Ozeaniens: http://www.worldatlas.com/webimage/countrys/qu.htm
Interaktive
Zoom-Karte: www.lonelyplanet.com/Mapshells/pacific/palau/Palau.htm
Online
Sammlung von Karten: http://www.palaunet.com/html/maps.html
Geschichte
Über die
Geschichte Palaus gibt es nur spärliches Informationsmaterial,
denn es ist nicht Teil eines Kontinents sondern liegt in der Mitte
Oceaniens. Einerseits hat diese Tatsache Palau von den unweigerlich
negativen Folgen des Massentourismus bewahrt, aber diese Isolation hat
auch bewirkt, dass es kaum wissenschaftliche Studien der Artefacte der
Vorfahren Palaus gegeben hat. Eine hochentwickelte Kultur, die,
beruhend auf überlieferten Traditionen bis zum Jahr 1000 vor
Christus zurückreicht. Demjenigen jedoch, der beharrlich genug
ist, Palau zu bereisen, kann sich die reiche Geschichte der
traditionsverhafteten Palauanischen Kultur erschließen.
Eine Kultur, die unversehens hineingezogen worden war in die
Auseinandersetzungen zweiter Supermächte. Palau lag im
Brennpunkt der sich bekriegenden Supermächten, Japan vom Osten
und den Vereinigten Staaten aus dem Westen. Vereinnahmt durch die
Spanischen Eroberer und deren Imperialismus im Jahr 1885, verkauft an
Deutschland im Jahr 1899, wurde Palau im Jahr 1914 durch die
Vereinbarungen der Liga der Nationen nach dem 1. Weltkrieg unter
japanische Herrschaft gestellt. Zu diesem Zeitpunkt war, aufgrund der
Tatsache, dass sie bislang unbekannten Krankheiten ausgesetzt wurde,
wie z.B. Windpocken, bereits 70 % der ursprüngliche
palauanischen Bevölkerung verstorben. Ab 1914 bis zum Ende des
2. Weltkrieges wurde Palau zu einer großen japanischen
Marinebasis ausgebaut und zum Kontrollzentrum der japanischen
Besitzungen im Pazific. Koror, Palaus Hauptstaat, wurde zu einem
geschäftigen Japanischen Metropolis, mit großen
Phosphatminen und Kopra-Exporten nach Japan und mit einer riesigen
Fremdbevölkerung.
Während des 2. Weltkrieges griffen die Vereinigten Staaten die
Japanische Militärbasis auf Palau an. Am 30. und 31.
März 1944 starteten sie den Luftangriff „Desecrate
I“, dessen Resultat die „Verlorene Flotte der Rock
Islands“ ist, die Japanischen Schiffswracks, die wir heute
betauchen.
Der Krieg löschte die Stadt Koror auf der Hauptinsel
vollständig aus, schädigte die Riffe um Palau herum
und hinterlies einen Friedhof aus Schiffen und Knochen im Blau des
Pazific.
Ab dem Kriegsende, zwischen 1948 und 1994 waren die Vereinigten Staaten
von Amerika dafür zuständig, sich im Rahmen des
„United Trust Territory Agreement“ im den
Wiederaufbau Palaus zu kümmern. In Wahrheit jedoch wurden die
Inseln weitestgehendst vernachlässigt. Die Vereinigten Staaten
sollten den Aufbau und die Entwicklung eines souveränen Palaus
in die Weg leiten. Dies fand jedoch erst im Jahr 1994 statt und zwar
durch den „Compact of Free Association Agreement“,
mit dem Palaus Regierung zwar örtlich unabhängig
wurde von den Vereinigten Staaten, aber immer noch die finanzielle
Unterstützung der Vereinigten Staaten von Amerika akzeptierte
als Gegenleistung für eine militärische
Präsenz der Amerikaner in Palau. Auch heute noch gibt es eine
Menge Kontroversen aufgrund der nebulösen Formulierungen der
Vereinbarung. Palau existiert unter dem „Compact of Free
Association“ mit den Vereinigten Staaten, der Beiden, sowohl
Palauanern als auch US Bürgern spezielle Privilegien im Land
des jeweils anderen Vertragteils gewährt. Aus strategischen
Gründen unterstützen die Vereinigten Staaten die
Regierung Palaus finanziell, um diesen wichtigen Stützpunkt im
Pazifig von möglicherweise rivalisierenden,
ausländischen Kräften fernzuhalten.
Die ursprüngliche Geschichte Palaus, vor der Invasion und
Beeinflussung all dieser Mächte, lässt noch viel Raum
für Studien. Aufgrund der Bestimmung durch Carbondaten
lässt sich nachweisen, dass Palau bereits im Jahr 1.000 vor
Christus besiedelt war. Auch heute noch sind die Spuren der
urtümlichen Kultur auf den Inseln noch gegenwärtig:
Money-Beads (Halsketten mit Teilen des ursprünglich
verwendeten Keramikgeldes), die Zeremonie bei Erstgeburten, die
kommunalen Gesellschaftshäuser, die „Bai“
genannt werden, urtümliche Terrassen an felsigen
Abhängen, die Überreste von Felszeichnungen und die
bearbeiteten Steinmonolithen, vom Dschungel überwachsen und
das Gesetz, der „Bul“. Die
„Bul“, mündlich überliefert von
den Palauanischen Vorfahren, ist eine traditionelle Methode des
Artenschutzes, eine Methode, die auch heute noch von den Fischern
strikt befolgt wird und das Fischen in ausgewiesenen Regionen
während der Paarungszeit, Eiablage bzw. Aufzucht der Jungtiere
verbietet. Die Palauaner zollen sowohl ihre Umwelt als auch die
Traditionen ihrer Vorfahren größten Respekt. Daher
bemühen sie sich darum, eine Balance zu schaffen zwischen
Umweltschutz und der tourismusabhängigen Wirtschaft ihrer
aufstrebenden Nation.
Quellennachweise sind zu finden auf der
Palau Resources page (link).
Für eine detailliertere
Aufstellung: more of Palau´s history, hier clicken (link)
Beachten Sie auch die
PNCC history page:
http://www.palaunet.com/html/history.html
Artenvielfalt
Mit mehr als 1.500
verschiedener Fischarten und 700 Korallen- und Anemonenarten stellt
Palau praktisch ein Zentrum der Artenvielfalt dar. Es pumpt wie ein
Herz förmlich Leben heraus aus dem blut-warmen Wasser des
Pacific in weiter entfernte Regionen wie Hawaii, wo die
unterschiedlichen Unterwasserlebewesen nur ein Drittel der Anzahl derer
in Palau beträgt. Es ist praktisch unmöglich sich bei
einem Tauchgang in Palau zu langweilen, denn egal wohin man sieht, es
gibt überall etwas Neues und Unerwartetes.
Es gibt kaum Tauchgänge, bei den man keine Haie sieht (graue
Riffhaie, Schwarzspitzenriffhaie, Weißspitzenriffhaie und
gelegentlich Bullenhaie, Leopardenhaie und Hammerhaie), manchmal so
viele, dass man sie nicht mehr zählen kann. Ebenso gibt es ein
große Anzahl von Schildkröten (Hawksbill,
Grüne Schildkröten, Olive Ridley
Schildkröten, Lederrückenschildkröten und
Loggerhead). Regelmäßig trifft der Taucher auf
Büffelkopfpapageifische und riesige standorttreue Napoleons
die ihn extrem nahe herankommen lassen. Erleben Sie Palaus Population
von Manta-Rochen, Feuerfische und die normalerweise
äußerst seltenen und farbenfrohen Mandarin-Fische.
Ebenso weitere Unterwasser-Highlights wie Sepias, Muränen,
Hummer, Adlerrochen und Delfinen sowie Schwärme von
Barracudas, Großaugentrevallys (Jacks), Neonfussiliere,
Schwarze Schnapper und farbenfrohe Anthisias. Brilliant
gefärbte Clownfische in pulsierenden Anemonen, aber auch
Großfische wie Großaugen- und Gelbflossenthunfische
sowie Marlins sind ebenfalls alltäglich bei den
Tauchgängen. Palau ist einer der letzten Plätze auf
der Welt wo es noch die legendäre und nahezu ausgerotteten
Dugongs (Seekühe) gibt, ein Meeressäuger und sieben
der neun verschiedenen Arten der gefährdeten
Tridicna-Riesenmuschel – größer als Sie
selbst und älter als 100 Jahre! Man kann hier auch
Salzwasserkrokodile und (nicht-angriffslustige) Seeschlangen finden.
Und natürlich, das biologische Wunder von Palau, den
Jellyfish-Lake (link), in dem Millionen der Mastigias-Quallen leben,
die kein Gift mehr haben und in Wolken pulsieren wie Herzen
während das Sonnenlicht durch ihren durchsichtigen
Körper scheint. Die Tauchgänge hier sind wahrhaftig
ein sinnliches Erlebnis.
Aber auch über Wasser gibt es eine einzigartige Artenvielfalt:
142 Vogelarten. Die Palau-Eule, die gefährdete
Palau-Boden-Taube und der wunderschönen Palau Fantail sind
einige der 16 endemischen Vogelarten von Palau. 1260 Pflanzenarten,
einschließlich 109 endemische Pflanzen mit solchen Highlights
wie die seltene wilde Orchidee und die urtümliche
Cicada-Palme. Es gibt zwei endemische Fledermäuse,
einschließlich der Palauanischen Fruchtfledermaus. Die
Artenvielfalt von Palau spiegelt sich in den Palauanischen Legenden,
die eine enge Verbundenheit zwischen den Palauanern und den vielen
Kreaturen überliefern, die ihr Land bevölkern. In den
Legenden werden häufig Menschen in Tiere verwandelt.
Beispielsweise in der Geschichte, in der sich ein Kind, dass von seiner
Mutter geschlagen wurde, in einen Dugong verwandelte und somit die
Entstehung dieses Meeressäugers erklärt. Immer ist
das Thema der Verwandlung sehr stark vertreten. Besucher hier werden
erleben, wie sich ihnen in Palau durch das hautnahe Zusammentreffen mit
dieser naturnahen Welt das Wunder des Lebens erschließt und
dies wird niemanden unberührt lassen.
Die Statistiken
stammen aus Quellen der Palau Resources Page (link) ebenso wie aus der
World Bird Database in Palau: http://www.bsc-eoc.org/aviabase/aviabase.jsp?pg=checklist®ion=PW
Umwelt
Das Erlebnis Palau zu
betauchen ist genauso aufregend wie die Bootsfahrt zu den
Tauchplätzen. Auf unseren Schnellbooten werdet Ihr
über glasklares Wasser gleiten, den Wind in den Haaren, durch
das Labyrinth unserer Rock-Islands, dschungel-überwucherten
Inselchen verstreut im kobaltblauen Meer wie Saphire. Die Rock-Island
bestehen aus porösem Kalkstein, so zerklüftet und
urtümlich aus dem Wasser geschnitten und zum Himmel ragend,
jedoch überwuchert von einer reichen Vegetation aufgrund der
Mineralien aus denen der Kalkfelsen zusammengesetzt ist. Die
zersetzende Kraft des Wassers und von Bakterien haben eine
Aushöhlung der Basis der Inseln zu einem zerbrechlich
wirkenden Stiel bewirkt auf dem dann ein wuchtiger Hut sitzt, was ihnen
die typische Form Pilzform gibt oder an grünen
Muffin denken lässt. Der Kalkstein, entstanden aus einem
prähistorischen Korallenriff, erhob sich aus dem Wasser, das
Skelett einer gefalteten Unterwasserlandschaft, die einst aus
Höhlen, Marineseen und Schluchten bestand und einen perfekten
Kreislauf darstellte. Auf den Rock-Islands ist jegliche Bebauung
gesetzlich verboten um sie sowohl für die Palauaner als auch
für Besucher unverdorben zu erhalten. Weiter gibt es strenge
Naturschutzgesetze im Gebiet dieser einzigartigen Naturoasen. Das
Fischen und das Befahren des Gebietes ist nur eingeschränkt
erlaubt und es dürfen nur bestimmte Rock-Islands angefahren
werden um den Vögeln und Schildkröten
ungestörte Rückzugsgebiete zu lassen. Das
berühmteste Naturschutzgebiet, in dem überhaupt keine
Menschen zugelassen werden, sind die 70 Inseln des „Wildlife
Preserve“ – der Teil Palaus der auf all den
Luftaufnahmen zu sehen ist.
Ein großes Barriere-Riff umschließt die
Rock-Islands genauso wie die meisten Inseln Palaus. Koror ist die
Hauptstadt, bestehend aus vier kleinen Inseln, die mit Brücken
miteinander verbunden sind. Südlich von Koror liegen Peleliu
und Anguar, zwei andere Kalkstein-Inseln mit einem ähnlich
flachen Profil wie Koror. Alle Inseln sind immer noch
übersät mit Relikten aus dem 2. Weltkrieg wie z.B.
rostigen Panzern, überwuchert von tropischem Gras und Blumen,
die so robust sind, dass sie jeden Gehsteig sprengen. Nördlich
von Koror, liegt Babeldaob, die Größte Insel. Sie
umfasst insgesamt 153 qm-Meilen, das sind 24 ha 6.177 qm
während alle anderen Inseln zusammen nur 37 qm-Meilen (59.533
qm) groß sind. Babeldaob ist auch die älteste Insel,
ist vulkanischem Ursprungs und hat die höchsten Gipfel und
Wasserfälle, mit dem großen Mt. Ngerchelchuus, 713
Fuß (214 Meter) über dem Meeresspiegel. Auf
Babeldaob gibt es Pfade zum Wandern und Mountainbiken mit Hinweisen auf
Palaus reiche Geschichte. Hineingebettet in Hügel kann man
Steinbrüche bewundern, in denen das berühmte
Steingeld von Yap gebrochen worden war, künstlich geformte
Terassen, möglicherweise bereits vor Christi Geburt zum
Ackerbau benutzt und den ältesten noch existierenden
„Bai“, ein Palauanisches Versammlunghaus das von
den Dorfältesten benutzt wurde. Pläne, die derzeitige
Hauptstadt in den Staat Melekaok auf Babeldaob zu verlegen haben dazu
geführt, dass eine neue, vollständig geteerte
Straße gebaut wurde, die von den Einheimischen
„Compact Road“ genannt wird und das Reisen sehr
vereinfacht hat.
Die nördlichste Insel, Kayangel, ist ein gewachsenes
Korallenatoll, umgeben von einer Lagune mit ihren sanft abfallenden
Stränden. Von Kayangel bis Peleliu erstrecken sich die Inseln
Palaus etwa 125 Meilen (291 km) lang. Aber ca. 300 Meilen (482 km)
südwestlich liegen noch ein paar Mitgliedsstaaten der Nation
Palau: sechs spärlich bewohnte Inseln, die
Südwest-Inseln genannt.
Als eines der letzten „Garten Eden“ bezeichnet
durch PBS und eines der „Sieben Weltwunder“ unter
Wasser, von CEDAM International, steht Palau, erfüllt von
Stolz auf seine spektakulären Naturschönheiten sowohl
unter als auch über Wasser selbstbewusst vor der Welt.
Koror
Koror ist eine
charmante, quicklebendige kleine Stadt. Dort lebt auch etwa die
Hälfte der ca. 17.500 Einwohner von Palau,
einschließlich der ungefähr 4.500
„Gastarbeiter“, die Meisten von den Philippinen.
Koror, mit einer Länge von 3,5 Meilen (5,6 km), erstreckt sich
über vier Inseln die verbunden sind durch Brücken. Es
gibt gepflasterte Straßen, Autos, Shopping-Center (wenn auch
nicht mehr als 4 Stück insgesamt) und mehr als 25 Restaurants
für jeden Geschmack. Eine zweispurige Hauptstraße
führt durch die Stadt. Alle Läden und Häuser
sind entlang dieser Mini-Highway gebaut, ähnlich wie auf den
Florida Keys in den USA.
In Koror kann man sich auch Nachts sicher bewegen, wenn sich auch das
Nachtleben auf einige wenige Bars beschränkt. Nicht zu
vergessen ist auch unsere „Barracuda-Bar“, die
einen herrlichen Blick auf die Rock-Islands bietet von unserem
Fish´n Fins Dock aus. Andere Plätze bei Nacht sind
das „Kramer´s“ an den Docks, das
„Riptide“, mit gelegentlicher Live-Musik und Tanz,
an Palau´s kleinem öffentlichen Strand und der
„Peleliu-Club“, mit örtlicher Musik, wo es
gelegentlich etwas rauh zugeht, sehr beliebt bei den Einheimischen.
Obwohl natürlich die beste Action im und auf dem Wasser
stattfindet, ist auch in und um Koror herum einiges geboten und ist man
sehr touristenfreundlich eingestellt. Überall wird man mit
einem Lächeln empfangen. Es gibt zwei Museen zu besichtigen,
das Etpison Museum und das Belau National Museum. Direkt neben uns
liegt das Palau International Coral Reef Center, das ein Aquarium
beherbergt, eine Aufzuchtstation für Riesenmuscheln und eine
Krokodilfarm, ebenso wie man einen alten Japanischen Schrein bewundern
kann mit einer großartigen Aussicht. Weiter gibt es Relikte
und Denkmäler aus dem 2. Weltkrieg, traditionelle
Bai-Versammlungs-häuser, ein Laden für traditionelles
Kunsthandwerk beim Senior-Citizens Center, eine öffentliche
Bibliothek mit einer seltenen Sammlung von Büchern
über Palau, die Möglichkeit mit Delfinen zu schwimmen
und ein Kino. Man kann gleich an der felsigen Küste unterhalb
der KB-Brücke, auf Long-Island ins Wasser hüpfen,
einem öffentlichen Dock und Schwimmplatz mitten in der Stadt.
Um in Koror herumzukommen, kann man sich ein Auto mieten oder mit dem
Taxi fahren (für 2-4 US$ überallhin), mit dem Fahrrad
fahren oder Laufen. Koror fungiert als Ausgangspunkt für alle
anderen Inseln von Palau, die man mit dem Boot, Flugzeug oder Autos mit
4-Radantrieb besuchen kann.
Der Lebensstil in Palau ist für jedermann sehr locker und
entspannt. Keiner ist hungrig, denn jedermann kann sich auf seine
Familie und Freunde verlassen, wenn er arbeitslos sein sollte.
Palauaner sind sehr familienverbundene Menschen, es sieht fast so aus,
all sei hier jeder mit jedem verwandt und die Clans halten immer noch
unverbrüchlich zusammen. Palauer legen viel Wert auf die
Erhaltung ihrer traditionellen Kultur – Zeremonien, Austausch
und Gerichtsbarkeit – sowohl an Land als auch auf dem Wasser.