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Tauchgang des Monats
"Das Schwimmbecken ist offen!" rief Fish 'n Fins-Tauchführer Eddie Foja an einem hellen
und sonnigen Novembermorgen. Kurz nachdem alle anderen Tauchunternehmen in der
Gegend ihre Tauchgänge beendet hatten, liess er sich mit seiner Tauchergruppe
rückwärts ins Wasser gleiten. Sie tauchten ab und drifteten an einer Wand
entlang, die als "the outgoing side of Blue Corner" bekannt ist. Bei einer
Wassertemperatur von 29 Grad, guter Sicht und einer leichten Strömung, die Wand zur Linken, schwamm die Gruppe zum Ankerbereich in etwa 18 Metern. Auf dem Weg dahin begegneten sie mehreren Grauen Riffhaien, Riesentrevally's und Weissspitzenriffhaien.
"Danach stieg jeder ein kleines Stück auf, machte sich an einem Haken auf dem
Plateau fest und genoß die übliche Aktion", sagt Eddie. "Nach einer Weile
beschloß ich nach dem Schwarm Schwarzstreifen-Barracuda's zu suchen,
den ich beim Briefing versprochen hatte. Plötzlich sah ich von links einen
schwarzen Schatten, der am Abhang entlang gegen die Strömung auf uns zukommt.
Der Schatten war unüblich groß. Ich kann dir sagen, ich habe mein Herz im Hals schlagen gespürt. Zuerst dachte ich an zwei Begegnungen mit Tigerhaien vor
einiger Zeit in derselben Gegend. Aber die Punkte und der breite Kopf haben uns
schließlich gezeigt, was wir gesehen haben: einen jungen, 7 Meter langen
Walhai, sehr nahe an der Wand in 16 Metern Tiefe. Wir haben uns sofort losgemacht und
schwammen um den Walhai herum, der von einem dutzend Grauen Riffhaien begleitet
wurde. Dann schwamm er von uns weg, kam zum Riff zurück, stieg bis zur
Oberfläche auf und machte sich schließlich in die blauen Tiefen davon.
Es war meine erste Begegnung mit dem größten Fisch der Welt
und bis jetzt der beste Tauchgang meines Lebens", sagt Eddie.
Eine halbe Stunde später hatten Eddie und seine Gruppe den Rest des Plateaus erforscht, den Sicherheitsstop eingehalten und sind aufgestiegen. Für die Taucher war Eddie gerade unsterblich geworden. Was für einen Erfolg, Eddie!
Neuausstattung Ocean Hunter I
Die Ocean Hunter I, nach Yacht-Standarts entworfen, wurde heuer maximal neu
renoviert. Jede Kabine hat jetzt eine eigene Klimaanlage, neues Design, private
Toilette und Dusche, weiße Wände und Teakholzbeschläge. Palaus luxuriösestes
Safariboot hat auch einen verbesserten Maschinenraum: Generatoren,
Wasserproduktion, Frischwassersystem und Abwasser sind brandneu. Unverändert
ist die Besatzung: Kapitän Siksei (8000 Tg), Divemaster Troy (10.000
Tg) und Koch Arlee (9000 Gourmet-Menüs) sind der Garant für zufriedene Gäste.
Mit ihrer hochklassigen und kompetenzlosen
Art, live-aboard Tauchen in Palau zu ermöglichen, hatte die Ocean Hunter I von
Juli 2004-Juli 2005 schon 58% Wiederholungs-Gäste.
Nick Martorano, Ph.D
Ein neues Mitglied unseres Personals ist Nick Martorano, Ph.D. Nick ist
Unterwasser-Fotograf und Digital Video-Produzent, er spricht Englisch und
Italienisch und arbeitet bei Fish 'n Films, dem Unterwasserfoto- und Videobild-Service von Fish 'n Fins. Er hat ein großes Interesse an Meeresschutz und hat an
Forschungsarbeiten teilgenommen, die die Gesundheit der kalifornischen Seetang-Küste untersuchen. Seine Unterwasser- und Video-Projekte
waren Florida Keys, Fidschi, Cozumel (Mexiko), den Virgin Islands, Französisch
Polynesien, Hawaii und Cocos Island (Costa Rica). Nick besitzt mehrere PADI-Tauchzertifikate, u.a. PADI Divemaster, Underwater Naturalist und Research
Diver. Blue Corner und Siaes Tunnel sind seine bevorzugten Riffe in Palau; der Mandarinfisch und Mantarochen seine Lieblingsfische.
Gästebuch
"Palau hat alle meine Erwartungen erfüllt" sagt Jan Senkyr aus Deutschland,
einer unserer Fish 'n Fins Tauchgäste dieses Jahr. Er hat 200 Tauchgänge im Roten Meer,
der Dominikanischen Republik, Costa Rica, Venezuela, Sri Lanka, Thailand, Indonesien und Französisch Polynesien hinter sich.
"Was ihr hier an abwechslungsreicher Unterwasserwelt habt, ist das Beste was ich
bisher gesehen habe", erklärt er. "Bei jedem der 35 Tauchgänge in Palau habe
ich gesehen, warum ich hierhergekommen bin. Wirklich gefallen hat mir, daß alle
Tauchplätze mit dem Motorboot von Koror aus erreichbar sind". Jan lächelt und fügt hinzu: "einer der Tauchgänge, den ich nie vergessen werde, ist der eine am Short Drop Off früh am Morgen. Wir haben damals drei Silberspitzenhaie und einen Tigerhai gesehen. Palau ist sehr dezentral und
nicht unbedingt das billigste Tauchziel, aber es ist absolut jeden Pfennig wert."
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